Warenfenster ( Angaben in mm / kg )
Länge Breite Höhe max. Gewicht
4.900 1.400 800 200
GALVANIK + METALLSCHLEIFEREI

Niro-Beizen und Passivieren

Das Verfahren des Beizens und Passivierens

Edelstahl verdankt seine Korrosionsbeständigkeit einer mikroskopisch dünnen oxydischen Schutzschicht, der sogenannten Passivschicht.
Zweck des Beizens ist es, Verunreinigungen und Oberflächenstörungen in geeigneten Säuregemischen aufzulösen. Gelegentlich wird das Beizen auch zur Erzeugung einer matten Oberfläche eingesetzt. Obwohl sich nicht rostende Stähle auch an der Umgebungsluft selbst passivieren, erweist sich – bei kritischer Korrosionsbeanspruchung – eine zusätzliche Passivierung mit verdünnter Salpetersäure als vorteilhaft: Aufgrund der oxidierenden Wirkung der Salpetersäure erfolgt die Ausbildung der Passivschicht schneller und dichter.
Es werden bei uns alle Arten von austenitischem, ferritischem und martensitischem Edelstahl gebeizt.


Verfahrensprinzip:

Der Beizvorgang teilt sich normalerweise in folgende Arbeitsschritte auf:

  1. Entfetten: Die zu beizenden Werkstücke müssen - um eine gleichmäßige Oberfläche zu gewähren - öl- und fettfrei sein.
  2. Beizen: Grundsätzlich kann das Beizen mittels Tauchen, Sprühen oder durch das Auftragen von Beizpasten erfolgen.
  3. Passivieren: Erzeugt die für die Korrosionsschutzeigenschaften wichtige passive Schicht auf der Werkstückoberfläche. Ebenfalls möglich ist es, geschliffene oder polierte Werkstücke, welche nicht gebeizt werden können, nach dem Entfetten als Schlussbehandlung zu passivieren.


beizen und passivieren 1 beizen und passivieren 2

 

 

Ein Gespräch mit unserer Fachabteilung bzw. unseren Spezialisten kann klären, ob Niro-Beizen für Ihren speziellen Anwendungsfall, in Hinblick auf die Korrosionsbeständigkeit, geeignet ist.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

 

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